25. Juni 2024
Neulich habe ich eine Nachricht von einer Kundin bekommen, die gerne noch eine 1:1-Stunde buchen wollte. Ihre Themen: „Positionierung und Kundengewinnung über Blog und Newsletter“. Nur war sie unsicher, ob sie mit diesen Themen auch zu mir kommen kann (wir haben vorher zusammen an ihrem Social-Media-Marketing gearbeitet).
Die kurze Antwort: Auf jeden Fall!
Aber dadurch ist mir klar geworden, dass ich mehr darüber erzählen sollte, was genau eigentlich in meinem 1:1-Mentoring passiert. Denn das ist längst mehr als „nur“ ein Social-Media-Training.
Falls wir uns noch nicht kennen: Ich bin Steffi, ausgebildete Journalistin, mittlerweile Marketing-Frau und großer Fan von effektivem und sehr zielgerichtetem Marketing. Dein Marketing muss nämlich nicht irre viel Zeit kosten, wenn du es mit Plan angehst.
1:1-Angebote sind gerade wieder sehr gefragt. Das kann ich absolut nachvollziehen. Ich habe schon so einige Kurse und Gruppenprogramme gemacht. Aber eine individuelle Unterstützung ist einfach durch nichts zu ersetzen.
Gerade dann, wenn du unsicher bist, wie deine nächsten Schritte aussehen sollten. Oder wenn du deine Themen lieber in einem sehr geschützten Raum besprechen möchtest. Und natürlich dann, wenn du an einem maßgeschneiderten Plan für dich und dein Business arbeiten möchtest – dann ist ein 1:1-Mentoring perfekt und bringt dich schneller weiter als jeder Kurs.
Ich arbeite seit Beginn meiner Selbstständigkeit 1:1 mit meinen Kund:innen. Das Mentoring habe ich 2021 gemeinsam mit Kund:innen entwickelt und seitdem immer weiter verbessert.
Gleichzeitig ist ein 1:1-Angebot immer auch ein eher hochpreisiges Angebot, weil es für den Coach oder die Mentorin einfach sehr zeitintensiv ist. Deshalb möchte ich dir meinen Ansatz hier im Detail vorstellen:
Es gibt eine Sache, die alle Unternehmer:innen verstehen müssen, wenn sie online Kund:innen gewinnen wollen: Du musst sehr klar wissen, was du eigentlich willst und dein Marketing gezielt danach ausrichten. Ansonsten gehst du in der Masse schnell unter.
Ich überspitze es mal mit einem Bild: Stell dir einen Angler vor, der einfach mal auf gut Glück an den nächstbesten Fluss geht. Er steckt ein Stück Schnitzel vorne an seine Angel (weil er das ja schließlich lecker findet, also die Fische wohl auch), hängt sie in den Fluss und hofft, dass schon „irgendwas“ anbeißen wird.
So ähnlich verhalten sich viele Unternehmer:innen, wenn es um ihr Online-Marketing geht. Da wird viel „auf gut Glück“ gemacht, ohne vorher die richtigen Grundlagen zu schaffen.
Und die wichtigste Grundlage ist und bleibt die Positionierung. Es ist einfach wichtig, dass du weißt, was du für wen anbieten möchtest, damit du online (und offline) genau die richtigen Menschen mit deinem Marketing „anlockst“.
Wie geht es dir mit deiner Positionierung? Ist sie für dich klar? Und fühlst du dich wohl damit? Ziehst du die richtigen Menschen an?
Natürlich darf und wird sich das im Lauf der Zeit weiterentwickeln. Mein Tipp ist, dass du dir deine Positionierung einmal im Jahr vornimmst und checkst, ob noch alles zu dir und zu deinem Business passt.
Egal, ob du schon positioniert bist oder da noch etwas „schwimmst“: Wir schauen uns das gerne zusammen an und machen deine Zielgruppe einmal ganz konkret. Da ist noch niemand bei mir rausgegangen und hat gesagt: „Das war mir eh klar, das wusste ich alles schon.“
In meiner eigenen Selbstständigkeit, aber auch bei der Arbeit mit Kund:innen ist mir bald klargeworden: Es reicht nicht, dass du ein gutes Angebot hast. Du musst dieses Angebot (deine Dienstleistung, dein Coaching, dein Produkt …) auch richtig gut verkaufen können.
Das heißt: Du brauchst etwas, das deine Zielgruppe wirklich braucht und haben will. Und dann musst du es so attraktiv machen und formulieren, dass die richtigen Menschen gar nicht „Nein“ dazu sagen können.
Übrigens: Falls du immer wieder über deine Preise diskutieren musst oder potenzielle Kund:innen meinen, dass du zu teuer bist: Möglicherweise musst du den Wert deines Angebots klarer für deine Zielgruppe übersetzen, sodass sie verstehen, was sie davon haben.
(Preisdiskussionen können allerdings auch mit der Zielgruppe zusammenhängen – dann sind wir wieder bei Punkt 1: deiner Positionierung.)
Was mir beim Thema Preise wichtig ist: Ich rede hier nicht darüber, absurd hohe Preise durchzusetzen, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Es geht darum, gut von deiner Arbeit leben zu können – sodass sich das eigene Business wirklich für dich lohnt.
Ich habe neulich mit einer Kundin gearbeitet, die eine sehr klare Zielgruppe hat. Ihre Positionierung war also definitiv nicht das Problem. Trotzdem lief es mit der Akquise über Blog und Social Media bisher nicht.
Warum, das wurde mir ziemlich direkt klar, als ich mir ihre Blog-Artikel und Social-Media-Posts angesehen habe: Die Themen waren super interessant – aber leider für eine ganz andere Zielgruppe. Sie hat also mit ihrem Marketing gar nicht die Menschen angesprochen, die sie als Kund:innen gewinnen wollte. Kein Wunder, dass es nicht funktioniert hat!
Du siehst also, dass die Phasen im Mentoring klar aufeinander aufbauen: Die richtigen Themen und Marketing-Kanäle kannst du erst dann auswählen, wenn deine Positionierung klar ist. Und gleichzeitig sollten deine Themen und Kanäle unbedingt auf deiner Positionierung aufbauen. Nur so verkaufst du damit dein Angebot.
In der dritten Phase des Mentorings schauen wir uns also zusammen an, was für deine Zielgruppe wirklich relevant ist – und was sie wissen müssen, damit sie sich für dein Angebot interessieren. Diese Kombination ist super wichtig und auch etwas, das viele im Content-Marketing vergessen.
Es geht nicht nur darum, etwas zu veröffentlichen, das deine idealen Kund:innen interessant finden. Es muss dann auch noch logisch auf dein Angebot hinführen. Ansonsten wirst du zwar Reichweite bekommen, aber keine neuen Anfragen oder Kund:innen.
Außerdem ist es wichtig, dass wir deine Marketing-Kanäle mit Blick auf deine Zielgruppe auswählen: Wo ist diese Zielgruppe unterwegs? Wo wird sie auf dein Angebot aufmerksam? Und wie bekommst du ihre Aufmerksamkeit?
Gleichzeitig sollte dein Marketing so aufgebaut sein, dass es dir leichtfällt. Wenn du dich vor der Kamera überhaupt nicht wohlfühlst, dann ist ein YouTube-Kanal vielleicht nicht das Richtige für dich – zumindest nicht im ersten Schritt. Dann ist vielleicht ein Blog oder ein Podcast der richtige Kanal für langfristigen Content.
Das ist gleichzeitig die längste Phase im Mentoring, die etwa die Hälfte unserer Zusammenarbeit ausmachen sollte. Die meisten Fragen kommen schließlich beim Machen. Außerdem möchte ich dich dabei begleiten, feste Routinen zu etablieren, die zu dir passen und die du langfristig durchhalten kannst.
Jetzt geht es darum, dass du deinen Blog aufbaust (oder weiterentwickelst), mit deinem Podcast startest, deine Social-Media-Strategie optimierst und so weiter. Was auch immer wir in den letzten drei Phasen zusammen erarbeitet haben, muss jetzt „auf die Straße“ gebracht werden.
Auch dabei unterstütze ich dich und begleite dich eng: Du bekommst von mir Feedback zur Themenauswahl, zu Blog-Artikeln, Podcast-Folgen, Social-Media-Posts, Newsletter-Texten und so weiter.
Dabei behalten wir dein Ziel im Blick: Was möchtest du eigentlich erreichen (und verkaufen) – und wie schaffst du das mit deinem Content?
Wir schauen zusammen, wie viel Zeit du für dein Online-Marketing hast und wie du diese Zeit möglichst effektiv nutzt. Eine wichtige Frage dabei: Wie geht es leicht für dich? Schließlich sollte sich dein Marketing nicht anfühlen wie ein Berg, den du nicht bezwingen kannst. Es darf schon Spaß machen. 😉
So wie ich es hier beschrieben habe, dauert das Mentoring erstmal 3 Monate. In dieser Zeit treffen wir uns zu sechs Zoom-Calls, dazwischen begleite ich dich per E-Mail und / oder WhatsApp.
Bei Bedarf biete ich dir auch eine längere Begleitung an. Wenn du wir uns nur einzelnen Themen widmen (z. B. nur Social Media), reicht auch eine kürzere Variante.
Mehr Infos und Details findest du hier auf der Webseite zu meinem 1:1-Mentoring „Sichtbarkeit: Step by Step“.
Das Mentoring richtet sich insbesondere an eher zurückhaltende Selbstständige und Unternehmer:innen, denen ein empathisches Marketing wichtig ist. Ich arbeite überwiegend mit Kund:innen, denen das Thema Sichtbarkeit nicht gerade leicht fällt und die weder aufdringlich noch marktschreierisch sein wollen.
Ob du gerade noch am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst oder schon länger dabei bist, spielt keine Rolle. Wenn dein Fokus gerade der Aufbau oder die Weiterentwicklung deines Online-Marketings ist, dann bist du hier richtig.
Coaching und Mentoring sind beides Begleitungen, aber sie unterscheiden sich doch. Und wenn du googelst, wirst du sehen, dass es da durchaus unterschiedliche Definitionen und Meinungen gibt.
Ich habe mein Angebot von vornherein „Mentoring“ genannt, weil du von mir auch konkrete Anleitungen und Wissen bekommst. Das heißt nicht, dass ich dir etwas überstülpe oder vorgebe. Wir erarbeiten zusammen und letztlich triffst du die Entscheidungen. Aber du kannst dabei auf eine sehr konkrete Unterstützung von mir bauen.
Im Coaching sollen die Ergebnisse dagegen eher aus dir selbst heraus kommen. Das heißt: Ein Coach wird dir eher gezielte Fragen stellen, damit du selbst deinen Weg findest. Für den persönlichen Bereich finde ich ein Coaching deshalb absolut zielführend, für ein konkretes Business-Thema wie „Online-Marketing“ weniger. Du sollst ja schließlich auch von meinem Wissen und meiner Erfahrung profitieren.
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In meiner
1:1-Begleitung entwickeln wir zusammen deinen effektiven und zeitsparenden Online-Marketing-Fahrplan, der dir verlässlich Anfragen über deine Website bringt.
Ich unterstütze selbstständige Berater:innen und Coaches dabei, online besser gefunden zu werden - und so zu ersten Wahl für ihre Zielgruppe zu werden.
Dafür brauchst du:
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